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14. – 18.3.2017, Frankfurt am Main

Partnerland Türkei

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Die Türkei ist ISH-Partnerland 2017. „Mit dieser Entscheidung tragen wir der steigenden Beteiligung der Türkei zur ISH Rechnung“, betonte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Im Vergleich zur ISH 2013 stieg die Anzahl der türkischen Besucher um rund 44 Prozent (2013: 1.790 / 2015: 2.584). Flächenmäßig ist die Türkei, nach Italien, die zweitgrößte internationale ISH-Ausstellernation (2015: 5.377 sqm). Ziel der Entscheidung für die Türkei als Partnerland ist auch, den Internationalisierungsgrad der Weltleitmesse weiter auszubauen. Aktuell beträgt dieser 61 % auf Aussteller- und 39 % auf Besucher-Seite.

2015 bildeten insgesamt 104 türkische Unternehmen alle Bereiche einer wachsenden Sanitär-, Heizungs- und Klima-Branche auf der ISH in Frankfurt am Main ab. Ein treibender Faktor ist dabei die zunehmende Etablierung von Produktionsstandorten im jeweils anderen Land. Fünf Prozent des türkischen Exports gehen direkt auf die Sanitär-, Heizungs- und Klima-Branche zurück. Der internationale Wunsch zur Erreichung von Klimazielen und die strategische Bedeutung von Energie-Autarkie sind dabei nur zwei Gründe für einen starken Markt. Den Export fördert auch die Vereinigung der türkischen SHK-Exporteure (ISIB - Turkish HVAC-R Exporters Union).  

Die Türkei und Deutschland sind ökonomisch eng miteinander verwoben. So entfielen 2014 19,3 Mrd. Euro des deutschen Exports auf die Türkei, die im gleichen Jahr ein Wirtschaftswachstum von 3,3 % verzeichnete. Mit einem kumulierten Investitionsvolumen von EUR 11,2 Mrd. seit 1980 (Stand: Ende 2014) ist Deutschland auch der größte ausländische Investor (Quelle: Auswärtiges Amt).

Bereits zum zweiten Mal präsentiert sich auf der ISH ein Partnerland. 2015 debütierte Polen. Die erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes transportierte wichtige energiepolitische Fragen, diskutierte innovative Sanitär-, Heizungs- und Klima-Technologien und förderte den internationalen Austausch fachspezifischen Know-hows.