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BIM@ISH – BIM als Mittler zwischen den Welten

ISH-Besucher bei BIM@ISH

Veranstalter: Messe Frankfurt
Ort: Halle 10.3 C11 und C10/C14/C16/C18

Building Information Modeling beschäftigt die Branche und spielte auch zur ISH 2019 an verschiedenen Stellen eine Rolle – BIM@ISH bot dabei den vollen Überblick:

BIM@ISH – BIM entlang der Wertschöpfungskette „Planen – Bauen – Betreiben“

Die Sonderschau BIM@ISH präsentierte einen ganzheitlichen Ansatz der durch Building Information Modeling (BIM) entstehenden Möglichkeiten und zeigte diese entlang der gesamten Wertschöpfungskette „Planen – Bauen – Betreiben" auf: Von der Planung bzw. Steuerung über die Vorfabrikation, das Baustellenlager, die Baustelle und den Betrieb werden BIM-Anwendungsfälle zum Erleben und Mitmachen angeboten.

Basis der Ausstellung war ein 3D-/Informations-Modell – dieses diente als Grundlage für alle in der Ausstellung präsentierten BIM-Anwendungsfälle. Anhand des vorbereiteten Modells wurden die einzelnen Arbeitsschritte nachvollziehbar vorgestellt.

BIM ist allerdings nicht nur 3D! Vielmehr ist es das I, der Schatz an Informationen, den es zu nutzen gilt. Alle Beteiligten reichern die Daten an, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. Auf der Baustelle wird keine BIM-Autorensoftware mehr zum Einsatz kommen. Ziel ist es, maßgeschneiderte Lösungen für die Anreicherung der Informationen bereitzustellen, um die Ausführenden von der Vorfabrikation bis zum Baustellenlager mit ins Boot zu holen. Das Fortschreiben der verschiedenen Status, das Anreichern mit Zusatzdokumenten und das Erfassen von Bauzeiten sind vitale Daten, die das Gesamtdatenmodell fortführen und somit allen Projektbeteiligten zu einem besseren Gesamtüberblick verhelfen.

Start war an der Station „Entwurf / Planung“, die beispielhaft die Arbeit mit einer BIM-Autorensoftware und sowie einer Kollaborationslösung verdeutlicht. Diese Station diente auch als Projektsteuerung, um den Projekt-Fortschritt im Gesamtmodell farblich zu visualisieren. Hier wurden die reduzierten Teilmodelle für alle folgenden Stationen bereitgestellt.

Weiter ging es im Bereich „Vorfabrikation“. Es wurden Auszüge aus dem Gesamtmodell für die Vorfertigung genutzt. Den Besucherinnen und Besuchern wurde gezeigt, welche Möglichkeiten es heute bereits gibt und was zukünftig aus dem Modell sinnvoll für diesen Schritt genutzt werden kann.

An der Station „Lager“ wurden einzelne Bauteile mittels QR-Code im Lager eingecheckt, verwaltet und modellunterstützt wieder entnommen. Alle Statusänderungen wurden zentral verfolgt.

All diese Stationen führten schließlich zum nächsten Schritt, der „Baustelle“. Hier waren Bauteile an einer Konstruktion für den Besucher sowohl real und als auch als virtuelle Ergänzung zu sehen sein. Das Informationsmodell wurde mit weiteren Daten angereichert: Dokumentationen, Montagezeiten und Statusänderungen – beispielsweise „montiert“ oder „passt nicht“.

Abschließend wurden im Bereich „Betrieb“ die Möglichkeiten gezeigt, die sich durch BIM in der Wartung, im computergestützten Gebäudemanagement (CAFM) und im Betrieb ergeben. Die vorgestellten Lösungen konnten mit Experten vor Ort diskutiert werden.

Eine zentrale „Cloud / Datenwolke“ transferierte die gewonnenen Daten „live“ entlang der Wertschöpfungskette von A nach B und verband als kommunikatives Zentrum alle Bereiche. Ein kooperatives Miteinander wurde hautnah in und zwischen den Prozessschritten erlebbar gemacht.

BIM@ISH bot den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, den ständigen Informationsaustausch und das Anreichern der Informationen live mitzuerleben. Das gilt auch für die Leistungen, die dem Entwurf und der Planung nachgelagert sind und nicht modellbasiert arbeiten. Eine Integration dieser Informationen in die zentralen Gebäudedaten ist unbedingt nötig, damit BIM im Gesamtablauf funktioniert.

Die Besucherinnen und Besucher konnten an allen Stationen der Wertschöpfungskette Building Information Modeling live ausprobieren und diskutieren: BIM zum Anfassen. Mittels Smartphones oder Tablets konnten die einzelnen Arbeitsschritte aktiv von allen Interessierten miterlebt werden. Zur Information und Diskussion standen erfahrene Ansprechpartner zur Verfügung.

BIM@ISH – im Gespräch mit Experten

Neben „BIM zum Anfassen“ bot die ISH den interessierten Besucherinnen und Besuchern ebenfalls verschiedene Möglichkeiten zur praxisnahen Information rund um Building Information Modeling.

BIM@ISH – Dialog unter der Cloud

Ort: Halle 10.3 C11

So war es möglich, im direkten Austausch mit Kollegen und Experten spannende Themen zu diskutieren, sich zu informieren und auszutauschen.

BIM@ISH – kompetent präsentiert

Im Rahmen der BIM Sonderschau des BTGA und VDMA AMG wurde ein ganzheitlicher Ansatz der mit BIM entstehenden Möglichkeiten präsentiert.

Von der Planung/Steuerung über die Vorfabrikation, das Baustellenlager, die Baustelle und den Betrieb wurden BIM-Anwendungsfälle zum Erleben und Mitmachen angeboten. Die zentrale “Datenwolke” transferierte die gewonnenen Daten „live“ entlang der Wertschöpfungskette von A nach B und stand als kommunikatives Zentrum zwischen den Welten. Ein kooperatives Miteinander konnte so hautnah in und zwischen den Prozessschritten erlebt werden. Zur Information und Diskussion standen erfahrene Ansprechpartner zur Verfügung.

Neben dieser einmaligen Präsentation griff die Sonderschau aktuelle Themen mit hochkarätigen Vorträgen auf.

Aussteller mit Softwareprodukten rund um das Thema BIM hatten die Möglichkeit, sich mit einem Komplettstandangebot im Rahmen des Sonderareals zu präsentieren. Zur ISH 2019 nahmen 12 Firmen an dem Gemeinschaftsareal teil.

Messe Frankfurt mit dem Cluster Building Technology und den Veranstaltungen ISH, Light + Building, E2 Forum, Cleanzone positioniert sich als DER Markplatz rund um BIM – neutral, wertfrei, informativ, umfassend – für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen. Ein Forum, um sich zu treffen, zu informieren, zu präsentieren, Partner zu finden, sich auszutauschen oder kennenzulernen, ganz nach eigenem Informationsstand oder Interessen.

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