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Energy Efficiency & Sustainability

Building New Energy

Die Haus- und Gebäudetechnik ist eine wirtschaftsstarke Branche mit anhaltend großem Innovations- und Nachhaltigkeitspotenzial. Mit einem Jahresumsatz von 66,4 Mrd. Euro (2021) und prognostizierten 70 Mrd. Euro im Jahr 2022  befindet sich die Branche nicht nur kontinuierlich auf Wachstumskurs, sondern ist ein wichtiges Zugpferd der deutschen Gesamtwirtschaft.

Grafik Building New Energy

Building New Energy: Trends und Zukunftsthemen fest im Blick

Mit den Produkten und Dienstleistungen versteht es die SHK-Branche, Ökonomie und Ökologie zusammen zu denken. Mehr denn je ist das Thema gelebte Nachhaltigkeit bei Eigentümern in den Fokus gerückt. Der Einbau moderner, energieeffizienter Heiz- und Lüftungstechnik ist damit für viele vom Kellerkind zur Herzensangelegenheit avanciert. Entsprechend boomen klimafreundliche Produkte, die systemisch mit anderen energieerzeugenden, technischen Komponenten wie einer PV-Anlage sinnvoll kombiniert werden können.

Die Gebäude und die darin verbaute Technik sind heutzutage digital miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt. Dass die smarte Vernetzung reibungslos ineinandergreifen kann, dafür sorgen die fast 400.000 SHK-Fachhandwerker landauf und landab. Durch die Digitalisierung im Gebäude können die Nutzer ihrerseits ihre Energieverbräuche einsehen und optimieren.

Das Ausrollen klimafreundlicher Heiz- und Lüftungstechniken in Gebäuden sorgt besonders im Wohnbereich für absolute Wohnfreude. Doch nicht nur die modernsten Techniken begeistern die Anwender. Auch zusätzliche Einbauten, wie ein Kamin, schaffen Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden.

Building New Energy: starke Branchenplayer, die Zukunft gestalten

Hersteller, Großhändler und die Fachhandwerksbetriebe sind die tragenden Säulen unseres Wirtschaftszweiges. Jeder einzelne der drei Vertriebswege steuert einen wichtigen Teil dazu bei, damit sich die gesamte Branche als Macherin der Energiewende weiter etablieren kann. Mit ihren Konzepten und Ideen zur Zukunft der Gebäudetechnik arbeitet jeder Bereich daran mit, dass die Ideen von Building New Energy die Zukunft positiv gestalten. Auf der ISH 2023 wird der Building New Energy-Gedanke in die Welt getragen. Besucherinnen und Besucher der Weltleitmesse können sich auf modernste Technik der Themenfelder absolute Wohnfreude, smarte Vernetzung und nachhaltige Realität freuen.

Startup@ISH 2023

Start-up@ISH Forum

Unsere Branche lebt von dem Austausch, dem Aufgreifen und dem Weiterentwickeln innovativer Ansätze. Um noch verschlossene Potenziale zu heben, hat es sich die VdZ, Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V., zur Aufgabe gemacht, junge Gründer und etablierte Unternehmen zusammenzubringen und verfolgt dabei das Ziel, einen weiteren Innovationsschub innerhalb der Haus- und Gebäudetechnik zu zünden.

Auch in diesem Jahr können sich Besucher der ISH 2023 auf ein Startup-Areal mit unterschiedlichsten, internationalen SHK-Startups freuen. Um dieses Areal herum konzipieren wir ein ansprechendes und kurzweiliges Rahmenprogramm.

Informieren Sie sich über die neuesten technischen Innovationen im Gebäudesektor auf der ISH vom 13. - 17. März 2023 in Frankfurt.

Elektromobilität und Gebäudeautomation: Effizienz pur!

Elektroauto

Die Elektromobilität setzt ihren Siegeszug über die Verbrennermotoren dank politischer Unterstützung und trotz noch immer lückenhafter Ladeinfrastruktur fort. Mit dem Auslaufen der steuerlichen Vorteile für hybride Dienstwagen werden deren Verkaufszahlen, so die Erwartung, stark zurückgehen. Die Zahlen rein elektrischer Fahrzeuge werden sowohl für die private Nutzung als auch im Rahmen von Firmenwagenflotten steigen. Wer kann, also eine entsprechende Immobilie sein Eigen nennt und womöglich auch in der Lage ist Solarstrom selbst zu gewinnen, der wird sich vor dem Kauf eines reinen Elektrofahrzeuges durch eine eigene sogenannte Wallbox unabhängig von öffentlichen Ladestellen machen. Rund die Hälfte der deutschen Haushalte wohnen aber bekanntermaßen nicht in den eigenen vier Wänden und wird auch auf Angebote von Arbeitgebern, Supermärkten, Parkhäusern und anderen Liegenschaften zurückgreifen müssen. Nichtwohngebäude werden ergo aus unterschiedlicher Motivation heraus zu Versorgern für stromhungrige Fahrzeuge.

Dies kann, insbesondere auf Firmenparkplätzen oder in Tiefgaragen mit zahlreichen Ladestellen, aus Gründen der Effizienz nicht ohne den Einsatz eines intelligenten Energiemanagementsystems erfolgen. Dies bedingt auch aufgrund der hohen Verbräuche und der hohen Volatilität der Auslastung im Zusammenspiel mit anderen Verbrauchern, etwa in einem Bürogebäude oder einem produzierenden Unternehmen ein ausgeklügeltes System zur Glättung der Spitzenlasten und effizienten Nutzung auch und besonders bei erneuerbaren Energien.

Im Detail ermöglicht dies etwa eine Schnellaufladung, sofern diese benötigt wird, oder einen schwächeren Ladestrom oder verzögertes Laden bei Fahrzeugen die nicht zwingend schnellstmöglich wieder vollgeladen sein müssen. Die Abstimmung mit allen Verbrauchern, sei es in den betriebenen Gebäuden oder auch mit der Produktion sowie die daraus resultierende übergreifende Optimierung der Energienutzung gehören zu den Abstimmungsnotwendigkeiten, die quasi das typische Tagesgeschäft der Unternehmen der Gebäudeautomationsbranche sind. Letztere stellen 2023 wieder auf der ISH in Frankfurt in Halle 10.3 aus und freuen sich über ihren Besuch.

Lüftung mit Wärmerückgewinnung: Heizenergie effizient nutzen

Bedarfsgeregelte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können ganz erheblich dazu beitragen, Heizenergie effizient zu nutzen. Sie halten die Lüftungswärmeverluste gering, da ein großer Teil der Wärme aus der Abluft auf die Zuluft übertragen wird. Auf der ISH bieten die Hersteller Lüftungssysteme für jede Anforderung.

Messebesucher der ISH

Eines der Top-Themen der ISH, der Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Luft ist Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Gebäude. Um die Senkung der CO2-Emissionen von Gebäuden gemäß des Klimaschutzgesetzes zu erreichen, müssen im Wärmesektor alle vorhandenen Optionen genutzt werden. Ein wichtiger Hebel ist die effiziente Nutzung von Heizenergie mittels Wärmerückgewinnung. Auf der ISH, vom 13. bis 17.3.2023 in Frankfurt am Main, präsentieren die Hersteller eine breite Palette an zentralen, dezentralen und raumweisen Lüftungssystemen für Wohn- und Nichtwohngebäude.

Aufgrund der aktuellen Energiesituation ist das Interesse an einem sparsamen Umgang mit Energie sprunghaft gestiegen. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist Energieeffizienz ein entscheidender Faktor, um unter anderem eine zuverlässige und bezahlbare Versorgung mit Gebäudewärme sicherzustellen. Bedarfsgeregelte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können ganz erheblich dazu beitragen, Heizenergie effizient zu nutzen. Sie halten die Lüftungswärmeverluste gering, da ein großer Teil der Wärme aus der Abluft auf die Zuluft übertragen wird. Durch Arbeitszahlen von 10 bis 20 ermöglicht die Wärmerückgewinnung, dass mit nur einem Kilowatt (kW) Elektroenergie 10 bis 20 kW an Wärme zurückgewonnen werden.

Grafik: Fachverband Gebäude Klima e.V

Eine Studie des Umwelt‐Campus Birkenfeld, Hochschule Trier, zeigt das enorme Potenzial dieser Technik. Analysiert wurde, wie sich die Energieeinsparung zentraler Raumlufttechnischer Anlagen in Nichtwohngebäuden durch die Wärmerückgewinnung entwickelt. Ergebnis: Die so zurückgewonnene Wärmemenge erreichte im Jahr 2021 eine Primärenergieeinsparung von über 30 Terrawattstunden/Jahr (TWh/a). Damit hat sie sich seit 2011 etwa verdoppelt. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen wird, da alte Anlagen durch neue, effizientere Anlagen ersetzt werden. Zusätzlich zur Energieeffizienz verbessern Lüftungsanlagen die Innenraumqualität: Durch den kontinuierlichen Luftaustausch wird der CO2-Gehalt in der Raumluft begrenzt, Schadstoffe und Keime werden mit der „verbrauchten“ Raumluft abgeführt und Allergiker profitieren von Luftfiltern. Mit Luftbefeuchtung ausgestattete Raumlufttechnische Anlagen ermöglichen zudem, selbst im Winter, die empfohlene Raumluftfeuchte von mindestens 40 Prozent sicherzustellen.

Beachtliches Einsparpotenzial birgt auch die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Dies macht sich in besonderem Maß bei Niedrigenergiehäusern bemerkbar. Der Wärmeverlust durch die Gebäudehülle ist hier sehr gering, sodass Lüftungswärmeverluste stärker ins Gewicht fallen. Diese Gebäude können nur dann energieeffizient betrieben werden, wenn sie mit einer ventilatorgestützten Wohnungslüftung ausgestattet sind. Die bedarfsgeregelte Lüftung mit Wärmerückgewinnung ermöglicht hier Einsparungen von ca. 25 bis 50 Prozent beim Endenergiebedarf für das Heizen und eine Verringerung der CO2-Emissionen in ähnlicher Größenordnung. Gleichzeitig sind Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung gerade in energieeffizienten Gebäuden eine Grundvoraussetzung für gesunde Raumluft.

Das Gebäudeenergiegesetz wird voraussichtlich ab 2024 bei neu eingebauten Heizungen einen Anteil von 65 Prozent erneuerbarer Energie fordern. Die Wärmerückgewinnung kann sowohl in Nichtwohngebäuden als auch in Wohngebäuden einen Beitrag zum Erreichen dieses Anteils leisten.

Für jeden Bedarf und für jeden Anwendungsfall bietet der Markt die richtige Lösung. Auf der ISH finden Sie die gesamte Bandbreite an Lüftungssystemen – von dezentralen und raumweisen Lüftungsgeräten bis hin zu zentralen Lüftungsanlagen für Wohn- und Nichtwohngebäude.

Digitalisierung, der Schlüssel zur ESG-Konformität

Die ESG-Kriterien werden zunehmend zu einem entscheidenden Bestandteil der Geschäftsstrategie für die Immobilienbranche. Die Entwicklung der europäischen und nationalen Gesetzgebung sowie der gesellschaftliche Druck verändern die Branche rasant. Für alle Akteure ist es nun wichtig, agil zu handeln. Wer den Schritt zur Nachhaltigkeit nicht wagt, riskiert einen großen Wertverlust seiner Immobilie. Die digitale Transformation durch intelligente Gebäudetechnik ist der entscheidende Schlüssel zu zukunftssicherem Wachstum und Erfolg.

VDMA-Gebäude

Die Branche der Gebäudeautomation steht für Methoden und Prozesse die sehr zielgerichtet das Monitoren, die Steuerung und Regelung von gebäudetechnischen Gewerken im Sinne von Komfort, Energieeffizienz und auch CO2-Minimierung ermöglichen. Die Steuerung bezieht sich insbesondere auf die Anlagentechnik, wie Heizung, Lüftung, Licht bzw. auf Räume und Zonen bezüglich deren Innenraumkonditionen wie Temperatur oder Beschattung.

Diese Themen betreffen auf der Abnehmerseite im Wesentlichen Facility Manager oder andere mit der Technik in Gebäuden betraute Personen. In der Phase der Planung von Gebäuden sind die Ansprechpartner zumeist planende Fachingenieure.

Mit zunehmenden Reportingpflichten zum Thema Nachhaltigkeit wie etwa dem Local Law 97 in New York und den sogenannten ESG-Zielen, die die Themen Umwelt, Soziales und Governance betreffen, gewinnen die Themen Energieeinsparung und Klimaschutz zunehmend an Bedeutung im Top-Management von Unternehmen.

Da Gebäude wesentliche CO2-Emmitenten darstellen, ist das Thema Gebäudeenergie deshalb auf der politischen Agenda nach oben gerückt. Gebäudeautomation und insbesondere Monitoring- und Benchmarking-Funktionen können helfen, Energieflüsse zu verstehen und effizient zu regeln. Weiterhin können die so gewonnen Daten und Informationen Wege aufzeigen, um den Energiebedarf von Gebäuden deutlich zu minimieren und in eine „Klima-Energie-Strategie“ einzubetten.

Die GA-Industrie kann sich unter diesen Rahmenbedingungen als Schlüsseltechnologie für Gebäude-ESG profilieren. Sie kann Unternehmen insbesondere dann unterstützen, wenn es um konkrete Energieeinsparungen geht. Dies wird umso relevanter, wenn Ersatzmaßnahmen, wie gegengerechnete Aufforstungen oder der Kauf von Zertifikaten aus rechtlichen oder praktischen Gründen an Bedeutung verlieren.

Digitale Werkzeuge können Messwerte, also Rohdaten, so zusammenführen und analysieren, dass Energieverbräuche und CO2-Ausstoß von Gebäuden und Gebäude-Portfolios auf einem Dashboard über wenige Key Performance Indicators verfügbar gemacht werden können. Zusätzliche Parameter können dabei individuell ergänzt werden, um einen ökologischen Fußabdruck seriös und so umfassend wie möglich darzustellen.

Dies schafft Mehrwerte für die Managementebene von Unternehmen, für Fondmanager und das Portfolio-Management größerer Immobilienbetreiber und -eigentümer. Die Gebäudeautomation bzw. deren Output rückt auf diese Weise in den Wahrnehmungsbereich von Investitionsentscheidern und erwartet eine Stärkung der Nachfrage nach ihren Systemen und Services.

Über Messungen hinaus sollen die Systeme Wartungsbedarfe, Fehler, Fehlbedienungen und Schäden an Anlagen und Komponenten erkennen helfen.